20.000 Besucher bei der Wissenschaftsnacht 2014

Unter dem Motto „Digitale Gesellschaft“ gab es Forschung zum Anfassen und Mitmachen

Die Bonner Wissenschaftsnacht erwies sich einmal mehr als Publikumsmagnet: Rund 20.000 Besucher tummelten sich bei den mehr als 60 verschiedenen Veranstaltungen im Uni-Hauptgebäude, den Universitätsmuseen und dem Wissenschaftszelt auf dem Münsterplatz.

Im Mittelpunkt standen spannende Vorträge, Ausstellungen, Mitmachstationen und Experimente zum Thema „Digitale Gesellschaft“. Im Kern ging es darum, welche Chancen und Herausforderungen die digitale Revolution mit sich bringt. 

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Die Wissenschaftseinrichtungen der Region präsentierten sich am Freitag, 23. Mai, von 18 bis 24 Uhr im Unihauptgebäude und den Universitätsmuseen. Das Ausstellungszelt auf dem Münsterplatz war bereits am Donnerstag, 22. Mai, von 9 bis 20 Uhr und auch während der Wissenschaftsnacht geöffnet. Dort waren unter anderem das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) mit Projekten zur Hirnforschung sowie das BMBF-Projekt zum Wissenschaftsjahr „Digital ist...Roberta“ des Fraunhofer-Instituts IAIS vertreten. Bei Letzterem konnten Besucher mit der Programmierumgebung „App Inventor“ experimentieren und lernen, wie man Roboter mit dem Smartphone steuern kann.

Im Universitätshauptgebäude war die Gemeinschaftspräsentation „Digital Humanities“ ein Anziehungspunkt: Die Wissenschaftler der Bonner Alma mater präsentierten zum Beispiel Ergebnisse zum Suchverhalten von Studenten verschiedener Kulturen im Internet, wie Frauen zur Qajarenzeit in Iran lebten und zu Argumentationen auf europakritischen Websites.

Die Stände der Geographen der Universität Bonn waren die ganze Zeit umlagert. Sehr gut besucht war auch der Vortrag zum Verbraucherverhalten aus verhaltens- und neurowissenschaftlicher Sicht von Prof. Dr. Bernd Weber.

Im Wissenschaftszelt fanden ebenfalls anhaltend rege Diskussionen zwischen Wissenschaftlern und Besuchern statt, unter anderem am Teilchenjagd-Stand des Deutschen Museums Bonn und beim Exzellenzcluster ImmunoSensation, wo Immunzellen unter dem Mikroskop betrachtet werden konnten. Die Lichtinstallationen im Arkadenhof und an der Hofgartenwiese waren ein einmaliger Blickfang. Auf große Begeisterung stießen auch die musikalischen Darbietungen des Tannenbusch-Gymnasiums.

Nach Schätzungen der Veranstalter besuchten rund 20.000 Menschen die Wissenschaftsnacht und das Ausstellungszelt. „Forschung ist es angelegen, zentrale Fragen der Gegenwart zu beantworten – Forschung entwirft und gestaltet auf diese Weise die Zukunft“, sagte Universitätsrektor Prof. Dr. Jürgen Fohrmann. „Als Schaufenster bietet die Wissenschaftsnacht eine willkommene Gelegenheit, Erkenntnisse aus der Forschung – diesmal unter dem Motto Digitale Gesellschaft – einem großen und interessierten Publikum nahe zu bringen.“

Die Wissenschaftsnacht findet alle zwei Jahre statt. Sie wird von der Stadt Bonn, dem Rhein-Sieg-Kreis und dem Kreis Ahrweiler finanziert und zusammen mit dem Deutschen Museum Bonn, dem Wissenschaftszentrum sowie der Universität Bonn und anderen Forschungseinrichtungen organisiert.

„So unmittelbar und in einer Breite wie bei der Wissenschaftsnacht lässt sich Forschung nur selten erleben“, sagte Dr. Andrea Grugel, Leiterin der Abteilung Identifikation und Veranstaltungen der Universität Bonn. „Diese Veranstaltung lebt vom Dialog zwischen Wissenschaftlern und interessierten Besuchern. Dass dies bis in die Nacht hinein geschieht, macht den ganz besonderen Reiz aus“, ergänzte Gisela Nouvertné, bei der Bonner Wirtschaftsförderung zuständig für Wissenschaft.

Projekte zur Wissenschaftsnacht 2014

Die Projekte der Wissenschaftsnacht gliedern sich in folgende Programmbereiche:

  • Präsentationen
  • Vorträge
  • Führungen und Ausstellungen
  • Experimental-Show

Die nachfolgend genannten Einrichtungen und Projekte sind mit weiterführenden Informationen verlinkt. Folgende Projekte sind geplant:

Präsentationen

Abteilung für Kinderkardiologie, Universitätsklinikum Bonn

Alumni-Netzwerk der Universität Bonn

Argelander-Institut für Astronomie, Universität Bonn

BICC (Bonn International Center for Conversion GmbH)

Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

Deutsches Museum Bonn

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)

Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI

Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS
in Kooperation mit dem
Wissenschaftsjahr 2014 „Die Digitale Gesellschaft“
und dem
Bundesministerium für Bildung und Forschung

Exzellenzcluster ImmunoSensation, Universitätsklinikum Bonn

Forschungszentrum caesar

Geographisches Institut, Universität Bonn

Geographisches Institut, Universität Bonn

Hausdorff Center for Mathematics, Universität Bonn

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe

Institut für Molekulare Physiologie und Biotechnologie der Pflanzen (IMBIO), Universität Bonn

Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung IFA

Institut für Anglistik, Amerikanistik und Keltologie (IAAK) - Bonn Applied English Linguistics (BAEL), Universität Bonn

Institut für Anglistik, Amerikanistik und Keltologie (IAAK), Universität Bonn

Institut für Archäologie und Kulturanthropologie, Abt. Christliche Archäologie, Universität Bonn

Institut für Archäologie und Kulturanthropologie, Abt. Klassische Archäologie, Universität Bonn

Institut für Archäologie und Kulturanthropologie, Abt. Klassische Archäologie, Universität Bonn

Institut für Germanistik, Vergleichnde Literatur- und Kulturwissenschaft, Universität Bonn

Institut für Geschichtswissenschaft, Abteilung Frühe Neuzeit, Universität Bonn

Institut für Geschichtswissenschaft, Abteilung Alte Geschichte, Universität Bonn

Institut für Informatik III, Universität Bonn

Institut für Orient- und Asienwissenschaften, Abteilung für Islamwissenschaft und Nahostsprachen, Universität Bonn

Institut für Orient- und Asienwissenschaften, Abteilung für Islamwissenschaft und Nahostsprachen, Universität Bonn

Institut für Orient- und Asienwissenschaften, Abteilung für Mongolistik und Tibetstudien

Institut für Orient- und Asienwissenschaften, Abteilung für Mongolistik und Tibetstudien

Institut für Orient- und Asienwissenschaften, Abteilung für Sinologie, Universität Bonn

Institut für Sprache, Medien und Musik, Abt. Medienwissenschaft, Universität Bonn

Institut VII / Abteilung für Romanistik, Universität Bonn

IWE – Institut für Wissenschaft und Ethik, Universität Bonn und Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften und Kompetenznetzwerk Stammzellforschung NRW

Kommission für Archäologie Außereuropäischer Kulturen KAAK

Mulliken Center for Theoretical Chemistry, Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, Universität Bonn

Physikalische Institute der Universität Bonn in Kooperation mit dem zdi-Schülerlabor „Physikwerkstatt Rheinland" der Universität Bonn

RheinAhrCampus Remagen der Hochschule Koblenz

RheinAhrCampus Remagen der Hochschule Koblenz

RheinAhrCampus Remagen der Hochschule Koblenz

Zentrum für Entwicklungsforschung, Universität Bonn

Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig ZFMK

Vorträge

Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft

Bonner Mittelalterzentrum (BMZ), Universität Bonn

Epileptologie - Center for Economics and Neuroscience (Life & Brain Center), Universitätsklinikum Bonn

Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS) und Institut für Informatik III, Universität Bonn

FOM Hochschule für Oekonomie und Management

Institute for Environment and Human Security (UNU-EHS), Universität der Vereinten Nationen

Katholisch-Theologischen Fakultät, Universität Bonn

  • Vortragsreihe, Prof. Dr. Gerhard Höver, PD Dr. Katharina Westerhorstmann,  Prof. Dr. Reinhold Boschki, Lukas Ricken, Andreas Menne, Prof. Dr. Gisela Muschiol, Hörsaal 5

Max-Planck-Institut für Radioastronomie

RheinAhrCampus Remagen der Hochschule Koblenz

Wissenschaftszentrum Bonn

Programm für Schülerinnen und Schüler
im Wissenschaftszelt

Auch in diesem Jahr werden wieder spezielle Führungen für Schülerinnen und Schüler ab der Klasse 5 angeboten. 

Dieses spezielle Schülerprogramm ist anmeldepflichtig.

Darüber besteht für Schulklassen auch die Möglichkeit, das Wissenschaftszelt mit den gesamten Ausstellern ohne spezielle Führung zu besuchen. Es wäre freundlich, wenn Sie uns über größere Gruppen informieren könnten, zwingend notwendig ist dies aber nicht.

Gern geben wir aber auch telefonisch (0228 / 77 44 65) Auskunft zu den Projekten und zu dem Schülerprogramm.

Ihre Anmeldung sollte bitte schriftlich erfolgen. Anmeldebögen finden Sie hier: